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Verein zur Unterstützung kambodschanischer Aidswaisen e.V.

Herzlich willkommen !

 
  
 
 
 
 
 
 
 
Das Waisenheim in Kampot

 

EM Sovanny ist Leiter des Heims, das auf dem Grundstück der Hun Sen Grundschule direkt an der Straße zur neuen Brücke über den Kampot Bay River liegt. Er ist zugleich Leiter für soziale Angelegenheiten im Distrikt Kampot und kümmert sich um arme Familien und Waisenkinder.
Das Heim hat EM Sovanny, selbst Waise im Alter von 4 Jahren als Folge des Mordens während des Pol Pot Regimes, Mitte der 90er Jahre für Straßenkinder aus Kampot gegründet.
Hier leben zwischen 30 und 36 Waisen im Alter von 4 bis 18 Jahren, die so ein Dach über dem Kopf, regelmäßiges Essen, gesundheitliche Betreuung haben und täglich die Primary School oder die High School besuchen.
Dank unserer Unterstützung konnte EM Sovanny neben der Köchin eine Aufsicht für die Bibliothek (gleichzeitig Spielzimmer für  jüngeren Kinder) und einen Englischlehrer für 2 Stunden täglich einstellen.
Dringend erforderlich ist eine Person während der Nachtzeit, in der die Kinder oft unbeaufsichtigt sind.
Außerdem betreut EM Sovanny 90 Jungen und Mädchen - davon 16 HIV infiziert in den umliegenden Dörfern des Kampot Distrikts. Diese werden von ihm mit Schulgeld, Reis und Kleidung versorgt.
Die HIV-Kinder werden medizinisch von einem Arzt in der Nachbar- provinz behandelt.
Auch hier engagiert sich der Verein durch Übernahme von Patenschaften.
Neben dem Hauptgebäude mit 2 Schlafsälen, Krankenzimmer, Küche und Büro, gibt es ein zweigeschossiges Haus mit Zimmern für die älteren Mädchen und ein Gebäude mit Unterrichtsraum.

Ein großes Problem sind  die jährlichen Überschwemmungen des Geländes während der Regenzeit.

 

 

 

 


 
Das Waisenheim
 

Die Stadt Kampot

Kampot ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Süden Kambodschas.
Die am Ostufer des Kampot Bay Rivers (Teuk Chhou) gelegenen Stadtteile sind malerisch im französischen Kolonialstil errichtete blumengeschmückte Häuserreihen mit Läden und  kleinen Restaurants.   Die alte Markthalle am Ende einer breiten Avenue ist im Art Deco Stil gebaut und von den Einheimischen weniger dem Kommerz als dem Ruin überlassen. Ein viel größerer Markt findet sich an der Einfallstraße von Phnom Penh, das 148 km entfernt und bequem mit Taxen oder Bussen zu erreichen ist. Mittelpunkt ist der Kreisverkehr mit Geschäften für den täglichen Bedarf von Einheimischen und Touristen, Internetcafes und  2 Hotels. Die Besucher zieht es an das Flussufer mit den hier etablierten Restaurants, Bars, Guesthouses für den westlichen Geschmack. Flussaufwärts hinter dem Krankenhaus befindet sich ein rustikales Khmerrestaurant, das TA EOU, bekannt für seine typischen Khmer Seafood Gerichte. Dieses gehört zu meinen Lieblingsplätzen ebenso wie die LITTLE GARDEN BAR (mit Guesthouse), auf deren Terrasse der Sonnenuntergang hinter den Bokor Mountains (Elefantenberge)  am eindruckvollsten bei einem kühlen Bier zu genießen ist. Die Bokor Mountains im gleichnamigen National Park erheben sich am Westufer und sind die Attraktion für alle Besucher, die sich nicht nur von der uneitlen Ruhe Kampots begeistern lassen. Dort in 1000 m Höhe kann man die filmreifen Reste eines ehemals französischen Erholungsortes besuchen und einen Blick auf die nahegelegene Küste werfen. Die grünen Reisfelder, Pfeffer und Obstplantagen außerhalb der Stadt sind mit dem Fahrrad leicht zu entdecken. Einen Blick wert sind die Salinen am Westufer flussabwärts, wo in harter Knochenarbeit dem Meer Salz abgerungen wird für eine beschämende  Entlohnung von 70 US Cent für ein abgeerntetes Feld von 100 x 35 Metern. Kampot zählt sicher nicht zu den touristischen Höhepunkten Kambodschas wird aber bei Individualreisenden immer beliebter, weil man hier ungestört in den kambodschanischen Alltag eintauchen kann.