Nach meiner Pensionierung als Leiter einer Realschule suchte ich eine neue Aufgabe und fand sie in der Stadt Kampot an der Küste Kambodschas.
Dort habe ich 36 Mädchen und Jungen, deren Eltern alle an Aids gestorben waren, für 2 Monate in einem Waisenheim in Englisch unterrichtet. Die Lebensverhältnisse in diesem Heim haben mich sehr betroffen gemacht.
So war z.B. die Küche unmittelbar neben dem Schweinestall eingerichtet, Essen wurde direkt auf dem Boden zubereitet und bestand nur aus Reis, kleinen Fischen und etwas Sojagemüse. Dazu schwirrten Unmengen von Fliegen um die Kinder und ihr Essen herum.
Deshalb habe ich mich entschlossen, mit Hilfe meiner Frau, ehemaligen Kollegen und Eltern der Realschule Wentorf, Deutschen, die in Kampot gelebt haben, und Freunden unserer Familie im Jahr 2004 den Verein SOMNANG zu gründen.
Aufgabe des Projekts
15 Millionen Aids-Waisen gibt es weltweit. In einem der ärmsten Länder, in Kambodscha, leiden diese Kinder große Not, wenn sich niemand um sie kümmert.
Denn noch immer leidet das Land heute unter den Folgen des Pol Pot Regimes, den Roten Khmer. In den Jahren 1975 bis 1979 sind über eine Million Menschen auf grauenvolle Weise von den eigenen Landsleuten ermordet worden.
Aufklärung und Kenntnisse über die Verbreitung Aids sind vor allem im ländlichen Bereich mangelhaft.
HIV infizierte Kinder werden von Eltern und Verwandten vernachlässigt, weil sie ja doch bald sterben. Waisen von Eltern, die an dieser Krankheit gestorben sind, werden geächtet, um evtl. Landbesitz und Haus gebracht und als billige Arbeitskräfte eingesetzt.
Geld für Medikamente haben nur 4% der kambodschanischen Bevölkerung; an eine erfolgreiche Behandlung von HIV Infizierten ist da gar nicht zu denken.
Der Verein Somnang hat sich die Aufgabe gestellt, Kinder in Kambodscha zu unterstützen, deren Eltern an Aids gestorben oder durch ihre Lebensumstände in Not geraten sind.
Das erreichen wir am besten, indem wir unsere Hilfe gezielt einem Waisenheim in Kampot an der Küste im Golf von Siam zukommen lassen.
Wir helfen,
- um die monatliche Versorgung mit Reis (350 $) zu sichern,
- um eine neue hygienische Küche zu bauen,
- um die Wasserversorgung zu verbessern,
- um Schulbücher und Kleidung kaufen zu können,
- um die Kinder und Jugendlichen nachts zu beaufsichtigen,
- um Ausbildung und Studium mit Stipendien zu fördern.
Dazu brauchen wir dringend Ihre UNTERSTÜTZUNG: |